20.07.2020

Gedenken an den Überfall auf das Forsthaus Klusweide vor 75 Jahren

Am 20. Juli 1945 wurde auf das Forsthaus Klusweide ein brutaler Überfall verübt. Fünf Menschen verloren hierbei ihr Leben.

Der EGV Buke hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Gedächtnis an diese grauenvolle Tat wach zu halten. Im Jahre 1974, nachdem das alte Forsthaus bereits abgerissen war, wurde ein Gedenkstein in unmittelbarer Nähe zu dem Forsthaus aufgestellt. Aus Anlass des 75. Jahrestages des Überfalls wurde an diesem Gedenkstein nun eine würdige Gedenkfeier abgehalten. Michaela Bendfeld und Michael Machalke, beide Leiter von Wort-Gottes-Feiern in ihrer Buker Gemeinde, ermutigten die Anwesenden, das Gedenken an diese Tat wach zu halten. „Nur wer das Gedenken bewahrt, hat auch eine Orientierung“, so der Leitgedanke ihrer kleinen Andacht.

Hans Norbert Keuter, Ehrenvorsitzender des EGV Buke ging in seiner Ansprache noch einmal auf die Geschehnisse des Überfalls ein. In den frühen Morgenstunden des 20. Juli 1945 drangen Fremde in das Forsthaus ein. Sie trieben die Bewohner im Keller zusammen. Als Sie befürchteten erkannt worden zu sein, schossen sie mehrmals in die Waschküche hinein und töten fünf Bewohner mit einem Kopfschuss. Zwei Personen überlebten, weil sie für tot gehalten wurden. Sie hatten zwischen den ermordeten Familienmitgliedern ausgeharrt.

(weitere Info s. "Historisches")